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Klagen um ME/CFS-Anerkennung

4. Februar 2026, 11:04 Uhr älter als 3 Monate

In Österreich haben neun Betroffene der Krankheit ME/CFS Anzeige gegen Gutachter einer Pensionsversicherung gestellt (externer Link). Die teils schwer Erkrankten waren als bis zu 20 Stunden pro Woche arbeitsfähig eingestuft worden.

Betroffenenanwälte kritisierten, die Gutachter unterstellten den Betroffenen, sie würden simulieren. Dahinter stünden „systemische Mängel“. Ein Verfahren wurde nicht eingeleitet, da die Staatsanwaltschaft Wien keinen Anfangsverdacht von falscher Beweisaussage oder Amtsmissbrauch sehe. Auch in Deutschland laufen zahlreiche ähnliche Versicherungsstreits.

ME/CFS ist seit Jahrzenten bekannt, wird aber häufig falsch diagnostiziert. Besonders häufig tritt die Krankheit als Coronafolge auf. Letzte Woche hatte die Bundesregierung 50 Millionen Euro jährlich über zehn Jahre für Forschnung zu Postinfektions-Erkrankungen, wie ME/CFS, in Aussicht gestellt. Zum Vergleich: Die letzte Regierung hatte in vier Jahren 1,6 Milliarden Euro in Militärforschung investiert (externer Link).

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