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Zwei mutmaßliche Femizide und ein Urteilsspruch

4. Februar 2026, 09:05 Uhr älter als 3 Monate

Ende Januar ist eine Frau (externer Link) tot in ihrer Wohnung im Schwesternwohnheim in Stuttgart gefunden worden. Laut Obduktion ist sie gewaltsam getötet worden.
Verdächtigt wird ein Bekannter der Frau.

In der gleichen Woche fand man in Monheim (externer Link) den Leichnam einer Frau in einem Plastiksack bei der Entrümpelung einer Wohnung. Sie war erschlagen worden und konnte Stand Montag noch nicht identifiziert werden. Verdächtigt wird der frühere Bewohner. Der hatte sich laut Polizei während eines Polizeieinsatzes in seiner Wohnung selbst tödlich verletzt.

Am Donnerstag ist ein Mann zu 7,5 Jahren Haft (externer Link) verurteilt worden, da er seine Partnerin angezündet hat. Sie wollte ihn verlassen und erkundigte sich bei Bekannten nach einem Kontaktverbot. Laut dem Richter liegt kein Mord vor, weil die Frau noch lebte, als er die Wohnung verließ, und wohl nicht die Absicht hatte, sie zu töten. Bei der Tat handelt es sich um einen Femizid, also die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts.

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