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Irak warnt vor Wiedererstärken von ISIS

30. Januar 2026, 09:01 Uhr älter als 3 Monate

In einem Interview mit der Washington Post (externer Link) hat der irakische Geheimdienstchef al-Schatri vor einer immer größere werdenden Stärke des Islamischen Staates (IS) gewarnt. Laut al-Schatri sei die Zahl der IS Kämpfer in Syrien im letzten Jahr von 2000 auf 10.000 gestiegen.

Diese seien unter anderem auf ehemalige Verbündete von der HTS und syrischen Übergangsregierung zurückzuführen, denen Präsident al-Scharaas aktueller Kurs nicht radikal genug sei. Auch sollen viele arabische Stammesmitglieder aus den Gebieten der autonomen Selbstverwaltung dem IS beigetreten seien.

Der Angriff der syrischen Übergangsregierung auf die Selbstverwaltung Nord und Ostsyriens hat die Lage erneut verschärft, da tausende IS-Mitglieder dabei aus Gefängnissen ausbrechen konnten.

Im Irak wächst die Sorge, dass auch Angriffe auf vom Iran unterstützte, schiitische Milizen bevorstehen, insbesondere da jetzt ein großer Teil der syrisch-irakischen Grenze unter Kontrolle der Übergangsregierung ist.

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