Heute wurden elf Menschen im Gazastreifen getötet. Darunter waren drei Journalisten, die durch Luftwaffen in ihrem Auto umgebracht wurden. Bei den anderen Personen handelt es sich teilweise um Kinder. Die israelische Armee wirft ihnen Verbindungen zu terroristischen Gruppen vor.
Bereits am Sonntag hat die IDF einen Großeinsatz im Süden der besetzten Westbank gestartet. Als Grund werden die Zerstörung von „terroristischer Infrastruktur“ und die Aufdeckung von vermeintlichen „Waffenlagern“ genannt. Der Einsatz soll noch mehrere Tage anhalten. In abgeworfenen Flugblättern auf Arabisch, Englisch und Hebräisch wird die Bevölkerung aufgerufen, das Gebiet zu verlassen.
Seit der vereinbarten Waffenruhe hat Israel diese mindestens 1.200 Mal durch Angriffe mit militärischen Kräften gebrochen. Am 15. Oktober startete die zweite Phase des US-„Friedensplans“. Seitdem starben durch die IDF und israelische Siedler mindestens 240 Palästinenser:innen, darunter laut UN 55 Kinder.
