Bei dem seit zwei Wochen andauernden Aufstand im Iran, sollen alleine in Krankenhäusern der Hauptstadt Teheran 200 getötete Demonstrant:innen verzeichnet worden sein. Dort hatten die Proteste m Freitagabend einen ersten Höhepunkt erreicht. Zählungen durch westliche NGOs kommen derweil auf 57 Todesfälle.
Die Lage ist weiterhin sehr unübersichtlich, spätestens seit Mitte der Woche schießen iranische Sicherheitskräfte wiederholt mit scharfer Munition auf die Proteste. Seit über 48 Stunden ist das Internet eingeschränkt. Am Samstagabend werden erneut zahlreiche Demonstrationen gemeldet. Der iranischen Staat versetzt Militär in Alarmbereitschaft.
Derweil versucht sich insbesondere Reza Pahlavi als Opposition zu etablieren. Er ist der Sohn des früheren iranischen Schahs, der US-gestützt äußerst repressiv bis zur Revolution 1979 herrschte. Bei Protesten wird immer wieder die iranische Flagge mit einem Löwen als Symbol der Royalisten gezeigt.
