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RWE will Wassergebühr verweigern

30. Oktober 2025, 17:00 Uhr älter als 3 Monate

Der Energiekonzern RWE will sich weigern, die Wassergebühr für die Flutung des Tagebau Hambachs zu bezahlen.

Ab 2030 soll an Stelle der Kohlegrube ein See entstehen. Dazu soll das Wasser dem Rhein an einer Entnahmestelle in Dormagen entnommen und in einer unterirdischen Pipeline in den Tagebau geleitet werden. Die Gebühr für das Wasser beläuft sich auf ca. 680 Millionen Euro.

Der Baustart für die Pipeline ist eigentlich für dieses Jahr vorgesehen. Nun ist die Baugenehmigung, die von der Bezirksregierung erteilt werden muss, aufgrund der Weigerung, das Wasser regulär zu bezahlen, umstritten.

Rechtswissenschaftler argumentieren, dass die Zahlung der Gebühr Voraussetzung für die Kohleförderung im Hambacher Tagebau war und "kein Weg an der Entgeltpflicht vorbei" führe.

Umweltschützer:innen kritisieren, dass RWE Milliarden an der Ausbeutung der Natur und der Zerstörung der Grundwasserlandschaften verdient habe und sich nun der finanziellen Entschädigung entziehen wolle.

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