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Dreifacher Femizid in Argentinien

6. Oktober 2025, 17:45 Uhr älter als 3 Monate

Mitte September wurden in Argentinien zwei junge Frauen und eine Minderjährige in Buenos Aires ermordet. Zuvor waren sie während eines Livestreams gefoltert worden. Die Tat soll im Kontext eines Streits von zwei Drogenkartellen stehen. Mehrere Verdächtige wurden von der Polizei festgenommen.

Nachdem der dreifache Mord bekannt wurde, kam es im Wohnort der Frauen, La Tablada, zu einer kleinen Demonstration. Am 27. September folgte eine Großdemonstration unter dem Motto: "Es gibt keine guten oder bösen Opfer, nur Femizide. Kein Leben ist entbehrlich." Bis September wurden in Argentinien 164 Frauen ermordet.

Der rechtsradikale Präsident Milei baut seit Beginn seiner Amtszeit den Sozialstaat immer weiter ab: Arbeitslosigkeit und Armut sind seitdem stark gestiegen. Vor allem vielen jungen Menschen fehlen Perspektiven. Die liberale Wirtschaftspolitik der Partido Libertario führt gleichzeitig dazu, dass Strukturen der organisierten Kriminalität leichter Geld waschen können.

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