Am Sonntagabend ist es in Lausanne bei einer Demonstration zu Angriffen gegen Beamte gekommen (externer Link). Auslöser war der Tod des 17-jährigen Marvin, der von der Polizei auf seinem Roller verfolgt wurde und verunfallte.
Seit 2016 sind damit sechs Schwarze Menschen in der Schweizer Stadt durch einen Polizeieinsatz gestorben. Zuletzt erlitt die 14-jährige Camila (externer Link) Ende Juni einen Rollerunfall bei einer Verfolgung. Einen Monat zuvor wurde der Schwarze Aktivist Michael Kenechukwu Ekemezie (externer Link) bei einer brutalen Kontrolle getötet.
Am Montag sind zudem neue Erkenntnisse zu der Ermordung von Roger Nzoy (externer Link) im Jahr 2021 nahe Lausanne bekannt geworden. Entgegen Darstellungen, auf denen Freisprüche der beteiligten Beamten basieren, war Nzoy dem neuen Bericht zufolge (externer Link) unbewaffnet, als er von der Polizei erschossen wurde.
Im Zusammenhang mit der Lausanner Polizei ist zudem auf den Femizid an der 43-jährigen Marisol (externer Link) hinzuweisen, die 2021 von ihrem Partner, Polizist, erschossen wurde.
