Laut der Rangliste der Reporter ohne Grenzen (ROF) steht die Pressefreiheit weltweit auf historischem Tiefstand. In der Hälfte aller Staaten wurde sie als "schwierig" eingestuft, während nur sieben europäische Länder noch als "gut" bewertet werden. Doch auch in gut bewerteten Ländern sind Einschnitte in der Berichterstattung zu verzeichnen, beispielsweise bezüglich der Zustände in Palästina.
Entscheidend sind die Sicherheitslage und der ökonomische Druck auf den Journalismus: Laut ROF schaffen es Medien in 160 der 180 bewerteten Länder nicht, wirtschaftlich zu überleben – viele Redaktionen müssen schließen. Werbeeinnahmen gehen an US-Unternehmen wie Instagram. Einnahmen der Regionalzeitungen aus dem Printbereich gehen zurück.
Auch wenn Deutschland auf dem 11. Platz weit vorn liegt, werden auch hierzulande Medienschaffende immer öfter Ziel von Angriffen. 2024 haben sich die Angriffe mehr als verdoppelt, diese kommen oftmals aus einem rechten Spektrum.
