Vorletzte Woche forderte der neue Kanzlerkandidat der CDU, Friedrich Merz, erneut, Jugendliche zum Dienst in der Bundeswehr zu verpflichten. Dadurch solle die Jugend auch mental fester an den Staat gebunden werden.
Das verpflichtende "Gesellschaftsjahr" werde demnach militärische und gesellschaftliche Aufgaben umfassen. Anstatt tatsächliche Anreize und gute Arbeitsbedingungen für soziale Tätigkeiten zu schaffen, sollen diese also ebenso unter militärischen Zwang gestellt werden.
Dafür warf Merz die Zahl von 700.000 jungen Erwachsenen in den Raum. Frauen sollen explizit ebenfalls eingezogen werden. Betroffen von der Reform wären nach Zeitplan des CDU-Chefs zuerst die heute 14-Jährigen.
Noch vor Einführung dieses Pflichtjahres solle es nach Merz eine "Kontingentwehrpflicht" geben. Dabei sollen Fachleute der Armee festlegen, wie viele Soldaten im jeweiligen Jahr benötigt und eingezogen werden.
