In Urabstimmungen entschieden sich Berliner Erzieher*innen für einen Erzwingungsstreik: 91,7% der Stimmberechtigten bei ver.di und 82% bei der GEW wollen damit bessere Arbeitsbedingungen in Kitas erkämpfen (externer Link).
Ihren Forderungen verliehen am Donnerstag 2000 Kita-Beschäftige bei einer Demonstration (externer Link) in Berlin Nachdruck. Mit kleineren Kita-Gruppen, besserer Ausbildung, mehr Vorbereitungszeit und Notfallplänen für Personalengpässe soll dem katastrophalen Normalzustand begegnet werden.
Der Berliner Senat verweigert seit April den Dialog. Erst nach Ankündigung des unbefristeten Streiks diese Woche zeigte sich die Bildungssenatorin (CDU) für den Dialog bereit, betonte (externer Link) aber direkt, dass es keine Tarifverhandlungen geben werde.
Der Streik könnte ab dem 30. September knapp 300 Kitas treffen, in denen 35.000 Kinder betreut werden. Viele Eltern haben sich bereits während der vorausgegangenen Warnstreiks solidarisch mit den Beschäftigen gezeigt.
