Laut einer Erklärung des Solikreises (externer Link) von Jule Liebig ist sie seit Juli Opfer eines beispiellosen Repressionsskandals. Seit über 6 Wochen wird sie beinahe täglich von der Polizei angehalten und kontrolliert. Vor der Wohnung der 18-Jährigen tauchten ohne ersichtlichen Grund Streifenwagen sowie Polizei in Zivil auf. Auch durch die Stadt wird Jule seit dem immer wieder von Zivilbeamten zu Fuß oder im Auto verfolgt. In der Vergangenheit war sie oft für linke Projekte als Pressesprecherin aktiv und damit vermutlich auch der Polizei bekannt.
Der Solikreis spricht von einem "Repressionsskandal, den wir in diesem Ausmaß noch nicht kennen." Der Polizei und Justiz scheint es nicht zu gefallen, dass Jule durch ihre Tätigkeit aktiv dazu beigetragen hat, die Sichtbarkeit linker Projekte zu erhöhen. Ein Eilantrag gegen die Schikane blieb tagelang unbeantwortet.
Für den 23.09. ruft der Solikreis zu einer Demonstration am Kaisersack in Frankfurt auf.

